Der Adoptionsprozess
Transparent, persönlich und mit viel Herz.
So läuft eine Adoption bei einem Hund aus Rumänien ab
Hund aussuchen und bewerben
Kontaktaufnahme
Vorkontrolle
Formalitäten
Umzug
Was wir uns von unseren Adoptanten wünschen
Folgende Grundvoraussetzungen helfen uns, das richtige Zuhause für den jeweiligen Hund zu finden.
Wohnsituation
- Ruhige Wohngegend
- Ausreichend Platz für den Hund
- Schriftliche Erlaubnis des Vermieters bei Mietwohnungen
- Gesicherter Garten oder Balkon von Vorteil
Zeit & Engagement
- Ausreichend Zeit im Alltag
- Freude an gemeinsamen Beschäftigungen mit dem Hund
- Bereitschaft mit dem Hund zu arbeiten
- Bereitschaft die Hundeschule bei Bedarf zu besuchen
Finanzielle Sicherheit
- Ausreichend finanzielle Mittel, um die laufenden Kosten für Futter, Zubehör, Hundesteuer und Haftpflicht tragen
- Puffer für außergewöhnliche Belastungen wie Medikamente oder Operationenl
Verständnis & Bewusstsein
- Möglichkeit sich für die Eingewöhnungszeit frei zu nehmen
- Verständnis dafür, dass der Hund alles erst kennen- und verstehen lernen muss
- Klarheit über die lebenslange Verantwortung, auch wenn Probleme auftreten
FAQ
Ja, sehr gerne! Es gibt viele Möglichkeiten, unseren Tierschutz auch ohne eine Adoption zu unterstützen. Mehr Informationen findest du auf dieser Seite Du kannst den Hunden mit einer Geldspende helfen - diese kann beispielsweise in Form einer Namens- oder Rettungspatenschaft erfolgen und so direkt zu dessen Versorgung beitragen. Eine besonders wertvolle Unterstützung ist auch die Tätigkeit als Pflegestelle. Pflegehunde erhalten dadurch die Chance, sich an ein Leben im Haushalt zu gewöhnen und können besser auf ihr zukünftiges Zuhause vorbereitet werden. Auch mit kleinen Gesten können Sie viel bewirken: Teilen Sie unsere Hunde und Beiträge auf Social Media, um ihnen zu mehr Sichtbarkeit und damit die Chance auf ein liebevolles Zuhause zu verhelfen. Jede Unterstützung hilft unseren Tieren weiter.
Bitte füll den Pflegestellenbogen aus, um dich hierfür zu bewerben. Lies bitte jedoch im Vorfeld aufmerksam die Informationen durch, die wir auf dieser Seite für Interessenten zusammengestellt haben. Wir arbeiten mit festen Pflegestellen zusammen – das heißt, wir bauen ein längerfristiges Verhältnis auf. Jede Pflegestelle hat eine feste Pflegestellenbetreuerin, die immer für sie da ist – bei Fragen zum Hund, zur Vermittlung oder zum Verein. Genau deshalb sind wir bei der Aufnahme neuer Pflegestellen aktuell auch eingeschränkt: Qualität geht vor Quantität. Aktuell suchen wir besonders Pflegestellen für:
- große Hunde
- ängstliche Hunde
- Abgabehunde
Du füllst zunächst online den Interessentenbogen aus um dich zu bewerben. Sollten deine Kriterien zum Hund passen und der Hund noch nicht vermittelt sein, melden wir uns bei dir um einen Termin für eine Vorkontrolle zu vereinbaren. Wenn alles passt, schließen wir einen Schutzvertrag ab und planen die Ausreise.
Hier findest du ausführlichere Informationen dazu.
Wir vermitteln Hunde jeden Alters – vom Welpen bis zum Senior. Viele unserer Welpen wurden von der Straße gerettet oder aus Tötungsstationen übernommen. Sie dürfen entsprechend der gesetzlichen Vorgaben frühestens im Alter von 15 Wochen nach Deutschland ausreisen. Darüber hinaus suchen auch zahlreiche erwachsene Hunde, Senioren und Notfälle ein liebevolles Zuhause.
Hier findest du eine Übersicht unserer zur Vermittlung stehenden Hunde.
Das lässt sich nicht pauschal beantworten, viele Faktoren hängen von dem jeweiligen Hund ab, um seine Bedürfnisse zu erfüllen. Grundsätzlich sollten folgende Punkte erfüllt sein: Einverständnis aller im Haushalt lebenden Personen, ausreichend Zeit und finanzielle Mittel für einen Hund sowie die Bereitschaft mit dem Tier zu arbeiten. Bei Mietwohnung: schriftliches Einverständnis des Vermieters. Wir vermitteln grundsätzlich nicht an Personen unter 21 Jahren.
Hier findest du nähere Informationen zu unserem Adoptionsprozess.
Es gibt eine Faustregel, die sich in der Erfahrung bereits häufig bewährt hat - die sogenannte 3-3-3-Regel.
In den ersten Tagen ist alles neu: Gerüche, Menschen, Geräusche, Abläufe. Viele Hunde sind gestresst und überfordert. Sie können ängstlich, abwesend oder extrem ruhig wirken. Manche verstecken sich, andere folgen einem wie ein Schatten – beides ist normal.
Was du tun kannst:
- Biete einen ruhigen, geschützten Rückzugsort (eine Decke, ein Körbchen in einer Ecke)
- Halte die Routine vorhersehbar und ruhig. Vermeide Besuch, laute Aktivitäten oder stürmische Begrüßungen
- Lasse dem Hund initiativfreien Raum – er darf Kontakt suchen, wird aber nicht bedrängt
- Führe sanft die neuen Regeln ein (wo ist das Wasser, wo geht’s nach draußen?)
Die ersten drei Wochen: Der Hund beginnt sich zu orientieren und zu testen. Er lernt eure Routine kennen, versteht allmählich, was erwünscht ist und was nicht. Sein echter Charakter kommt langsam zum Vorschein – vielleicht wird er aktiver, verspielter oder zeigt auch mal Unsicherheiten oder kleine Verhaltensprobleme. Das ist der Beginn der Vertrauensbildung.
Was du tun kannst:
- Etabliere eine konsequente, liebevolle Routine (Futter-, Gassi-, Ruhezeiten)
- Beginne mit einfachem Training (basierende Kommandos wie "Sitz", "Komm") – immer positiv und geduldig
- Fördere Bindung durch gemeinsame Aktivitäten wie ruhige Spaziergänge oder entspanntes Spiel
- Beobachte und lerne seine Körpersprache und Vorlieben kennen
Nach etwa drei Monaten: Der Hund fühlt sich allmählich wirklich zuhause. Er hat Vertrauen gefasst, eine Bindung zu euch aufgebaut und sich in die Familie integriert. Seine Persönlichkeit entfaltet sich nun vollständig. Ihr kennt euch gut und er versteht seinen Platz in eurem Leben.
Was du tun kannst:
- Vertiefe das Training und die sozialen Kontakte (zu anderen Hunden, Menschen) – behutsam und positiv
- Erlaube und genieße die einzigartige Persönlichkeit deines Hundes
- Reflektiere gemeinsam die Fortschritte und passe bei Bedarf die Routine an
- Feiert die kleine Erfolge – sie sind groß im Leben eines Adoptivhundes!
Spendenquittungen kannst du nachträglich über diese Seite beantragen. Wir brauchen dafür deinen vollständigen Namen, Geburtsdatum, deine Adresse sowie E-Mailadresse und Höhe und Datum der Spende. Die Quittung schicken wir dir dann per E-Mail zu. Bis zu einer Spendenhöhe von 300 € braucht man als Nachweis für das Finanzamt lediglich den Kontoauszug.
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