Schritt für Schritt

Der Adoptionsprozess

Transparent, persönlich und mit viel Herz.

Der Weg zum Hund

So läuft eine Adoption bei einem Hund aus Rumänien ab

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Hund aussuchen und bewerben

Stöbere durch unsere Hunde und finde deinen Traumhund. Wenn du ernsthaftes Interesse hast, schicke uns eine Bewerbung über den Interessentenbogen.
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Kontaktaufnahme

Sollten deine Angaben zu dem Hund passen, melden wir uns bei dir um ein mögliches Ausreisedatum abzustimmen und einen Termin für die Vorkontrolle zu vereinbaren.
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Vorkontrolle

Während der Vorkontrolle überprüfen wir, ob aus unserer Sicht die Wohnsituation für den Hund geeignet und alles sicher ist. Hierbei ist selbstverständlich auch Raum für offene Fragen.
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Formalitäten

Sollte die Vorkontrolle positiv ausfallen, senden wir dir den Schutzvertrag zur Unterschrift zu und es gilt die Schutzgebühr zu überweisen.
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Umzug

Der Hund wird sicher nach Deutschland transportiert und von dir bei dem vereinbarten Stopp abgeholt. Dort erhältst du neben deinem neuen Schützling auch den EU-Pass.
Interessentenbogen ausfüllen
Voraussetzungen

Was wir uns von unseren Adoptanten wünschen

Folgende Grundvoraussetzungen helfen uns, das richtige Zuhause für den jeweiligen Hund zu finden.

Wohnsituation

  • Ruhige Wohngegend
  • Ausreichend Platz für den Hund
  • Schriftliche Erlaubnis des Vermieters bei Mietwohnungen
  • Gesicherter Garten oder Balkon von Vorteil

Zeit & Engagement

  • Ausreichend Zeit im Alltag
  • Freude an gemeinsamen Beschäftigungen mit dem Hund
  • Bereitschaft mit dem Hund zu arbeiten
  • Bereitschaft die Hundeschule bei Bedarf zu besuchen

Finanzielle Sicherheit

  • Ausreichend finanzielle Mittel, um die laufenden Kosten für Futter, Zubehör, Hundesteuer und Haftpflicht tragen
  • Puffer für außergewöhnliche Belastungen wie Medikamente oder Operationenl

Verständnis & Bewusstsein

  • Möglichkeit sich für die Eingewöhnungszeit frei zu nehmen
  • Verständnis dafür, dass der Hund alles erst kennen- und verstehen lernen muss
  • Klarheit über die lebenslange Verantwortung, auch wenn Probleme auftreten
Häufige Fragen

FAQ

Kann ich helfen ohne einen Hund zu adoptieren?

Ja, sehr gerne! Es gibt viele Möglichkeiten, unseren Tierschutz auch ohne eine Adoption zu unterstützen. Mehr Informationen findest du auf dieser Seite Du kannst den Hunden mit einer Geldspende helfen - diese kann beispielsweise in Form einer Namens- oder Rettungspatenschaft erfolgen und so direkt zu dessen Versorgung beitragen. Eine besonders wertvolle Unterstützung ist auch die Tätigkeit als Pflegestelle. Pflegehunde erhalten dadurch die Chance, sich an ein Leben im Haushalt zu gewöhnen und können besser auf ihr zukünftiges Zuhause vorbereitet werden. Auch mit kleinen Gesten können Sie viel bewirken: Teilen Sie unsere Hunde und Beiträge auf Social Media, um ihnen zu mehr Sichtbarkeit und damit die Chance auf ein liebevolles Zuhause zu verhelfen. Jede Unterstützung hilft unseren Tieren weiter.

Wie werde ich Pflegestelle?

Bitte füll den Pflegestellenbogen aus, um dich hierfür zu bewerben. Lies bitte jedoch im Vorfeld aufmerksam die Informationen durch, die wir auf dieser Seite für Interessenten zusammengestellt haben. Wir arbeiten mit festen Pflegestellen zusammen – das heißt, wir bauen ein längerfristiges Verhältnis auf. Jede Pflegestelle hat eine feste Pflegestellenbetreuerin, die immer für sie da ist – bei Fragen zum Hund, zur Vermittlung oder zum Verein. Genau deshalb sind wir bei der Aufnahme neuer Pflegestellen aktuell auch eingeschränkt: Qualität geht vor Quantität. Aktuell suchen wir besonders Pflegestellen für:


  1. große Hunde
  2. ängstliche Hunde
  3. Abgabehunde
Wo befinden sich die Hunde aktuell?
Die meisten Hunde warten vom NaTiNo Shelter in Rumänien aus auf ihr Zuhause. Ein paar Hunde haben das Glück bereits auf Pflegestelle nach Deutschland gereist zu sein. Sie können vor Ort kennengerlernt werden. Der genaue Aufenthaltsort steht auf jeder Hundedetail-Seite.
Wie läuft die Adoption eines Hundes aus Rumänien bei NaTiNo ab?

Du füllst zunächst online den Interessentenbogen aus um dich zu bewerben. Sollten deine Kriterien zum Hund passen und der Hund noch nicht vermittelt sein, melden wir uns bei dir um einen Termin für eine Vorkontrolle zu vereinbaren. Wenn alles passt, schließen wir einen Schutzvertrag ab und planen die Ausreise.

Hier findest du ausführlichere Informationen dazu.

Was kostet die Adoption?
Die Schutzgebühr beträgt 500 € und deckt die Kosten für die grundsätzliche medizinische Vorsorge (Impfungen, Kastration, Chip, EU-Heimtierausweis) und den Transport des Hundes ab.
Hunde welchen Alters vermittelt ihr?

Wir vermitteln Hunde jeden Alters – vom Welpen bis zum Senior. Viele unserer Welpen wurden von der Straße gerettet oder aus Tötungsstationen übernommen. Sie dürfen entsprechend der gesetzlichen Vorgaben frühestens im Alter von 15 Wochen nach Deutschland ausreisen. Darüber hinaus suchen auch zahlreiche erwachsene Hunde, Senioren und Notfälle ein liebevolles Zuhause.

Hier findest du eine Übersicht unserer zur Vermittlung stehenden Hunde.

Welche Voraussetzungen muss ich für eine Adoption erfüllen?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten, viele Faktoren hängen von dem jeweiligen Hund ab, um seine Bedürfnisse zu erfüllen. Grundsätzlich sollten folgende Punkte erfüllt sein: Einverständnis aller im Haushalt lebenden Personen, ausreichend Zeit und finanzielle Mittel für einen Hund sowie die Bereitschaft mit dem Tier zu arbeiten. Bei Mietwohnung: schriftliches Einverständnis des Vermieters. Wir vermitteln grundsätzlich nicht an Personen unter 21 Jahren.

Hier findest du nähere Informationen zu unserem Adoptionsprozess.

Was ist eine Vorkontrolle?
Eine Vorkontrolle dient dazu, gemeinsam zu prüfen, ob die Lebenssituation des Interessenten zu den Bedürfnissen des jeweiligen Hundes passt. Dabei werden unter anderem die Wohnsituation, die Sicherheit eines eventuell vorhandenen Gartens, andere Tiere im Haushalt sowie die familiären Verhältnisse berücksichtigt. Ziel ist es, die bestmöglichen Voraussetzungen für ein dauerhaftes und harmonisches Zusammenleben von Mensch und Hund zu schaffen.
Wie lange dauert die Eingewöhnung eines Tierschutzhundes?

Es gibt eine Faustregel, die sich in der Erfahrung bereits häufig bewährt hat - die sogenannte 3-3-3-Regel.


In den ersten Tagen ist alles neu: Gerüche, Menschen, Geräusche, Abläufe. Viele Hunde sind gestresst und überfordert. Sie können ängstlich, abwesend oder extrem ruhig wirken. Manche verstecken sich, andere folgen einem wie ein Schatten – beides ist normal.

Was du tun kannst:

  1. Biete einen ruhigen, geschützten Rückzugsort (eine Decke, ein Körbchen in einer Ecke)
  2. Halte die Routine vorhersehbar und ruhig. Vermeide Besuch, laute Aktivitäten oder stürmische Begrüßungen
  3. Lasse dem Hund initiativfreien Raum – er darf Kontakt suchen, wird aber nicht bedrängt
  4. Führe sanft die neuen Regeln ein (wo ist das Wasser, wo geht’s nach draußen?)


Die ersten drei Wochen: Der Hund beginnt sich zu orientieren und zu testen. Er lernt eure Routine kennen, versteht allmählich, was erwünscht ist und was nicht. Sein echter Charakter kommt langsam zum Vorschein – vielleicht wird er aktiver, verspielter oder zeigt auch mal Unsicherheiten oder kleine Verhaltensprobleme. Das ist der Beginn der Vertrauensbildung.

Was du tun kannst:

  1. Etabliere eine konsequente, liebevolle Routine (Futter-, Gassi-, Ruhezeiten)
  2. Beginne mit einfachem Training (basierende Kommandos wie "Sitz", "Komm") – immer positiv und geduldig
  3. Fördere Bindung durch gemeinsame Aktivitäten wie ruhige Spaziergänge oder entspanntes Spiel
  4. Beobachte und lerne seine Körpersprache und Vorlieben kennen


Nach etwa drei Monaten: Der Hund fühlt sich allmählich wirklich zuhause. Er hat Vertrauen gefasst, eine Bindung zu euch aufgebaut und sich in die Familie integriert. Seine Persönlichkeit entfaltet sich nun vollständig. Ihr kennt euch gut und er versteht seinen Platz in eurem Leben.

Was du tun kannst:

  1. Vertiefe das Training und die sozialen Kontakte (zu anderen Hunden, Menschen) – behutsam und positiv
  2. Erlaube und genieße die einzigartige Persönlichkeit deines Hundes
  3. Reflektiere gemeinsam die Fortschritte und passe bei Bedarf die Routine an
  4. Feiert die kleine Erfolge – sie sind groß im Leben eines Adoptivhundes!



Sind die Hunde sozialisiert und stubenrein?
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da jeder Hund eine eigene Vorgeschichte hat. Viele Hunde, die direkt aus Rumänien zu uns kommen, sind zunächst nicht stubenrein, da sie das Leben in einem Haus bisher nicht kennengelernt haben. Die meisten Hunde lernen dies jedoch häufig sehr schnell, insbesondere erwachsene Hunde, wenn man konsequent übt. Auch der Sozialisierungsstand ist individuell unterschiedlich: Manche wenige Hunde stammen ursprünglich aus Familienhaushalten und sind bereits an das Zusammenleben mit Menschen gewöhnt. Andere haben bislang auf der Straße oder in der Tötung gelebt und benötigen etwas Zeit, um sich an ihr neues Umfeld anzupassen. Im Umgang mit Artgenossen sind viele unserer Hunde sehr sozial, da sie häufig in Gruppen gelebt haben. Dennoch hängen Verhalten und Verträglichkeit immer von den individuellen Erfahrungen des jeweiligen Hundes ab.
Welche Krankheiten sind bei Hunden aus Rumänien ein Thema?
Bei Hunden aus Rumänien gehören zu den am häufigsten über Zecken oder Stechmücken übertragen Krankheiten: Ehrlichiose, Babesiose, Anaplasmose und Dirofilariose (Herzwurmerkrankung). Unsere Hunde werden entsprechend untersucht und ggf. medizinisch versorgt. Bei einer laufenden Behandlung informieren wir die Adoptanten selbstverständlich umfassend darüber.
Was passiert wenn es zu unverhofften Problemen kommt?
Uns ist es wichtig, dass Sie uns frühzeitig über Probleme informieren - nur so können wir gemeinsam Lösungen finden. Wir beraten Sie gern am Telefon und geben Tipps aus unserer Erfahrung. Zudem erwarten wir die Bereitschaft und das Engagement, gemeinsam mit einem professionellen Hundetrainer, an Themen zu arbeiten. Falls sich kein Ausweg für eine Problemsituation findet, versuchen wir gemeinsam mit Ihnen eine neue Unterkunft zu finden. Allerdings können keine Kosten und auch keine Schutzgebühr erstattet werden und die Suche kann zudem einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen.
Ist NaTiNo e.V. ein anerkannter Tierschutzverein?
Ja. NaTiNo e.V. ist seit dem 5. Juli 2016 im Vereinsregister beim Amtsgericht Leipzig eingetragen, vom Finanzamt Eilenburg als gemeinnützig anerkannt (Freistellungsbescheid gemäß § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG) und stellt offizielle steuerlich absetzbare Spendenquittungen aus. Alle Vermittlungen erfolgen mit Schutzvertrag und Vorkontrolle.
Wo kann ich euch direkt kontaktieren?
Allgemeiner Kontakt über info@natino.de oder das Webformular [https://natino.de.www698.your-server.de/kontakt.php]. Alternativ über unsere social media Kanäle (Facebook und Instagram unter Sabine_Peschke).
Wo bekomme ich eine Spendenquittung?

Spendenquittungen kannst du nachträglich über diese Seite beantragen. Wir brauchen dafür deinen vollständigen Namen, Geburtsdatum, deine Adresse sowie E-Mailadresse und Höhe und Datum der Spende. Die Quittung schicken wir dir dann per E-Mail zu. Bis zu einer Spendenhöhe von 300 € braucht man als Nachweis für das Finanzamt lediglich den Kontoauszug.

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