Pflegestelle werden
Als Pflegestelle bietest du Hunden, die teilweise schwere Schicksale hinter sich haben, ein Zuhause auf Zeit – bis sie ihre Adoptionsfamilie gefunden haben.
Bedeutung & Aufgaben
Als Pflegestelle bietest du Hunden, die oft schwere Schicksale hinter sich haben, ein Zuhause auf Zeit – ein Ort, an dem sie erstmal in Ruhe ankommen können. Anschließend lernst du gemeinsam mit ihnen die ersten Abläufe und Strukturen eines Familienlebens kennen, im Tempo des jeweiligen Hundes. Vielleicht möchtest du auch Notfälle aufnehmen, die im normalen Tierheimalltag nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie für eine positive Entwicklung bräuchten.
Einschätzung der Hunde
- Welche individuellen Bedürfnisse hat der Hund?
- Was macht ihm besonders viel Freude?
- Welche Baustellen bringt er mit?
- Wie braucht er Sicherheit im Umgang?
Heranführen ans Familienleben
- Stubenreinheit
- Leinenführigkeit
- Frustrationstoleranz
- Besuch empfangen usw.
Jeder freie Platz rettet ein Leben
- Geht ein Hund auf Pflegestelle, wird im Shelter ein Platz frei.
- So helfen wir gleich zwei Hunden - wir können nur so viele Notfälle aufnehmen wie wir Plätze haben.
Ein kleiner Beitrag, der alles bedeutet
- Viele Adoptanten trauen sich eine Adoption ohne den Hund kennenzulernen nicht zu.
- Du kannst den Hund im Alltag einschätzen und bietest die Möglichkeit für ein Kennenlernen.
- Eine Adoption von Pflegestelle ist z.B bei Ersthunden oder Familien mit Kindern hilfreich.
Aktuell suchen wir besonders Pflegestellen für:
- Welpen - sehr gerne auch zwei auf einmal
- große Hunde
- ängstliche Hunde, die sich ggf. (noch) nicht anfassen lassen
- Abgabehunde
Ablauf in 3 Schritten
Formular ausfüllen
Kennenlernen & Vorkontrolle
Pflegehund zieht ein
Wie die Zusammenarbeit läuft
Wir arbeiten mit festen Pflegestellen zusammen – das heißt, wir bauen ein längerfristiges Verhältnis auf. Genau deshalb sind wir bei der Aufnahme neuer Pflegestellen aktuell auch eingeschränkt: Qualität geht vor Quantität.
Jede Pflegestelle hat eine eigene Pflegestellenbetreuerin, die immer für dich da ist – bei Fragen zum Hund, zur Vermittlung oder zum Verein.
Als Pflegestelle entscheidest du selbst, wann der Hund soweit ist, um inseriert zu werden. Dafür brauchen wir von dir gute Fotos sowie eine ehrliche Beschreibung zu Charakter, Bedürfnissen und Entwicklungsstand.
Und wenn's im neuen Zuhause doch nicht passt?
Hunde verhalten sich nicht gegenüber jedem Menschen gleich. Was in der Pflegestelle einwandfrei lief, kann im neuen Zuhause unter anderen Bedingungen zu Herausforderungen führen. Auch wenn solche Fälle selten sind, kann es passieren, dass ein Hund das neue Zuhause wieder verlassen muss. Keine Pflegestelle ist verpflichtet, ihren Schützling erneut aufzunehmen – wir freuen uns aber sehr, wenn eine grundsätzliche Bereitschaft dazu besteht.
Ausstattung & Kosten
Die Kosten für das alltägliche Leben des Hundes bei dir trägst du als Pflegestelle selbst. Hier ein Überblick was zu beachten ist:
Was du im Vorfeld besorgen solltest
- Sicherheitsgeschirr in zwei Größen
- Zwei Führleinen und ggf. eine Schleppleine
- (Zugstopp-)Halsband
- Gemütliche Liegeplätze
- Futter & Näpfe
Tierarztkosten
- Im Pflegestellenvertrag legst du fest, ob du dich beteiligen möchtest
- Suche den Tierarzt (außer im Notfall) nur nach Absprache mit deiner Betreuerin auf - so vermeiden wir gemeinsam unnötige Kosten
Weitergabe des Sicherheitsgeschirrs
- Das Sicherheitsgeschirr wird meist an die Adoptanten verkauft, da der Hund auch im neuen Zuhause die ersten Wochen mit Sicherheitsgeschirr geführt werden muss.
Jetzt als Pflegestelle bewerben
Mit diesem Formular stellst du dich als potenzielle Pflegestelle beim NaTiNo-Team vor. Wenn du dich für einen konkreten Hund als Pflegestelle bewerben möchtest, gib bitte Namen und/oder Nummer ein. Eine allgemeine Anfrage (ohne konkreten Hund) ist auch absolut okay – wir schauen dann gemeinsam, welcher Pflegehund zu dir passen könnte.